thmb Cheetahs 13Während des heurigen Sommers 2014  war es ja nun nicht unbedingt so, dass man hätte viel draußen unternehmen können; dies wiederum führte mich zu einer meiner Lieblingsbeschäftigungen zurück: dem Zusammenbau von Puzzles. Per se eine der wohl unsinnigsten Arbeiten – wenn man es denn als solche betrachten will –, da ja irgend jemand mit nicht unerheblichem Aufwand etwas in kleine Teile zerlegt hat, nur damit es ein anderer wieder zusammenfügen kann / soll wink.

Nichts desto trotz ist dies eine Art meine Zeit zu verbringen, die schon fast einen meditativ-therapeutischen Touch hat smile . In unserem Haus hängen entsprechende aktuell auch an die 30 Motive in Puzzleform an den Wänden.

Hier habe ich am Beispiel eines 1500er Puzzles kurz zusammengetragen, wie ich meine Arbeiten dann "verewige". Die einzelnen Schritte sind an ca. 50 Puzzlebildern bisher erprobt und stetig verbessert worden.

Als ersten Schritt sollte man sich genügend Platz beschaffen, um nach exzessivem Sortieren – die Kriterien legt sich da jeder Puzzleenthusiast selber zurecht wink – das Puzzle auflegen und zusammenstellen zu können. Idealerweise hat man dazu schon eine Holzplatte besorgt, welche das Bild ca. 5cm sowohl in der Breite, als auch in der Länge überragt. Hierdurch erhält man am Ende einen Bildrahmen mit 2,5cm Breite, was i.d.R. weder zu schmal noch zu breit ist. Verwendet man (Span)Holzplatten sollten sie nicht dünner als 1,9cm sein, da sich beim Aufleimen des Bildes durch das Trocknen die Platte verbiegen kann und bauchig von der Wand absteht – auf Dauer kein schöner Hingucker.

Ist das Bild komplett zusammengestellt muss es gewendet werden. Dies geschieht am besten zu zweit, da 4 Arme hier kein Luxus sind smile . Die Hinterseite wird nun mit Klebstoff bestrichen. Berücksichtigt man das Preis-Leistungs-Verhältnis ist dabei ein ganz normaler, nicht allzu wässriger Holzleim oder auch Parkettleim ideal. Das verstreichen funktioniert ausgezeichtnet mit einem gezackten Spachtel oder auch einem alten Kamm. (Wasserlöslicher Holzleim lässt sich hier auch wieder problemlos abwaschen und so das Werkzeug beliebig oft wiederverwenden.) Anschließend noch eine alte Zeitung als Fixierung darüber glatt gestrichen und über Nacht trocknen lassen. Das getrocknete und in sich stabil fixierte Puzzle kann übrigens so auch platzsparend auf einem Schrank gelagert werden, wenn man noch keine Ideen für einen netten Rahmen hat.

In der Zwischenzeit kann man nach Herzenslust den Rahmen mit Acryllack oder anderen Farben oder Materialien schmücken, um ihn seinen Vorlieben und dem Bild entsprechend zu gestalten. Sind die Ideen zum Rahmen umgesetzt, bleibt nur noch das Bild mit derselben Technik wie die Zeitungen auf der Puzzlerückseite nun auf der Holzplatte zu fixieren. Anschließend für einige Stunden ein paar schwere Gegenstände gleichmäßig auf die Oberfläche verteilen, um einen guten Anpressdruck zu erzeugen.

Aufhängen kann man das Bild nun entweder durch 2 Bohrungen am oberen Rand, was einen weitern Vorteil des min. 1,9mm starken Holzes ausmacht, oder man nimmt andere Bilderbefestigungshilfen...

Also viel Spaß beim puzzeln smile

Weiterlesen: "Cheetahs On The Lookout" von Linda Lemon (1500 Teile)

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