Raspberry PI mal 2 NAS und WEB im Keller...

Die Idee:

... nach den diversen kleineren Projekten und dem "Warmwerden" mit dem Raspi-System begann sich eine Begehrlichkeit in meinem Kopf festzusetzen, deren RASPI SRV 20 SHDUmsetzung nur mehr Zeit bedurfte::

  1. Oberste Direktive: Es darf das Haushaltsbudget nicht belasten (= so wenig wie möglich kosten)
  2. Es dürfen nur Komponenten verwendet werden, die ich schon zu Hause hatte (=logischer Schluß aus 1)
  3. Erweiterung zu 2: eine weiterer Raspi Rev. B inkl. Ladegerät und SDHC-Karte musste noch als NAS-Logikeinheit angeschafft werden
  4. Der NAS- und der Webserver müssen leise und sehr stromsparend sein
  5. es muss Spaß machen... wie immer

Nachdem sich Raspbian bereits in den letzten Basteleien als das am angenehmsten zu handhabende System für den PI herauskristallisiert hatte, war es naheliegend dabei zu bleiben. Eine alte USV hatte ich noch in meiner IT-Rumpelkammer stehen und so kam sie hier wieder zu neuen Ehren.
Im wesentlichen besteht der Aufbau nun aus 2 Grundmodulen mit je einem Raspi Rev. B, einem aktiven USB-HUB und den jeweiligen Netzteilen. Der Webserver hat 2 an den Hub angeschlossene 2,5" Festplatten in externen Gehäusen von denen eines als Speicher des Document-Root-Verzeichnisses des Webservers dient und das andere als Samba-Share für den Austausch der einzelnen Rechner im Hause Kucher wink .  Der NAS-Server dient derzeit ausschließlich zu Sicherungszwecken und hat für diese Aufgabe ein externes Gehäuse für 2 x 3,5" Festplatten á jeweils 2 TB über USB angeschlossen. Via Samba-Shares können die jeweiligen SIcherungsverzeichnisse der einzelnen Rechner im Haus eingebunden werden.
Diverse Holzteile hatte ich noch in meinem Bastelkeller übrig und der ein oder andere Plexiglasrest lag auch noch dort rum. Die Grundplatten für die Montage der PI's sowie der anderen Teile dienen nun auch als Halterung für die Kabel, welche mittels Kabelbindern ordentlich verräumt sind. Zu guter letzt hängt natürlich das ganze an einem Strommessgerät und als kleines Extra habe ich noch einen Temperatursensor gebastelt, welcher die Temperatur über den GPIO des Webservers überwacht.
An Software wurde noch Apticron, htop, die Module für den Temperatursensor installiert und eine paar kleine Skripts geschrieben, die mir einmal am Tag die Statusdaten der PI's per Mail schicken.

Weiterlesen: Raspberry PI mal 2 NAS und WEB im Keller

Der Raspberry Pi als webserver...

Die Idee:

... ein Kollege hatte mir zum SysAdmin-Day einen Raspberry Pi geschenkt und nachdem ich mittlerweile Zeit hatte, mich mit dem Gerät etwas näher zu beschäftigen, entschloss ich mich einen Heimwebserver daraus zu basteln. Die Rahmenbedingungen bei meinen privaten Bastelprojekten waren, wie RasPi Webserver 08meistens ;-) recht einfach abzustecken:

  1. Oberste Direktive: Es darf das Haushaltsbudget nicht belasten (= so wenig wie möglich kosten)
  2. Es dürfen nur Komponenten verwendet werden, die ich schon zu Hause hatte (=logischer Schluß aus 1)
  3. Der Webserver muss leise und sehr stromsparend sein
  4. es muss Spaß machen

Zur engeren Auswahl als Betriebssystem für den Raspi standen dann schlussendlich noch 2 Distributionen: Pidora und Raspbian. Mein persönlicher Favorit war die auf Fedora basierende Implementierung Pidora, die sich jedoch in Puncto Bedienerfreundlichkeit und Softwarerepositories gegenüber dem Raspbian-System geschlagen geben musste.
Da die Installation der Buchdatenbank doch mit recht vielen Megabytes zu Buche schlagen würde und sie ja auch noch durch Exzerpte, Besprechungen etc. wachsen sollte (siehe kuchers-blog), war die interne SD-Karte des Raspi als Speicherplatz keine Option auf Dauer. Somit kamen der aktive USB-Hub und eine ausgediente 120GB externe 2.5"-Festplatte ins Spiel. Die Platte wurde mit EXT4 formatiert und auf /var/www á la Debian über die fstab eingehängt und versieht seither ihren Dienst als Speicherort des Webservers. Nun lagen diese Experimentalaufbauten kunterbunt verstreut in einem Haufen an Kabeln auf meinem Schreibtisch. Das konnte natürlich so nicht bleiben... ein Rack musste her.
Aus einem erst kürzlich fertig gestellten Heimwerkerprojekt hatte ich noch diverse Vollholzteile übrig und der ein oder andere Plexiglasrest lag auch noch in meinem Bastelkeller rum.

Weiterlesen: Raspberry PI als Webserver

Was haben ein NAS, die Wirtschaftskrise und Case-Modding gemeinsam?

Einen etwas "verrückten" Geek mit einer Idee: mich wink!

Die Idee:

... entstand, beim Aufräumen meiner "Technik-Rumpelkammer". In den letzten Jahren hatten sich dort diverse Festplatten, Motherboards, Speicher, 031-artwork-by-wak mittelGehäuseteile, Schrauben, Lüfter und "wichtige Dinge, die man ja mal brauchen könnte", angesammelt.

Wie viele SysAdmins bin auch ich einer der funktionierende Technik einfach nicht wegwirft. Und nun war meine Stunde - die Stunde des Sammlers - gekommen. Ein Sicherungsserver stand schon lange auf meiner ToDo-Liste, aber Kaufen war nicht drinn - so schlägt auch die Wirtschaftskrise beim SysAdmin zu -, selber machen, dafür war ich bisher einfach zu faul und hatte mindestens ungefähr genau 6 Millionen Ausreden parat warum gerade nicht jetzt.

Da bekam ich die Zeitschrift "Admin - Netzwerk & Security" (Ausgabe 3/10) in die Finger. Dort las ich vom Projekt FreeNAS - nachdem ich passionierter ÖFFI-Fahrer bin, hab ich viel Zeit zu Lesen. Kaum vor dem PC angekommen war auch schon der Browser angeworfen und die Website http://freenas.org/doku.php angewählt. Nun waren schon 3 Voraussetzungen für meine Tat gegeben: Motiv, Insiderwissen und Gelegenheit (=langes Wochenende). Der Ort des Geschehens war auch alsbald gefunden: der Keller. Denn einen zusätzlichen Rechner im Wohnzimmer und das gleich mit zig Festplatten, war schon mal gar nicht drinn.

So ein Megaprojekt bedurfte erst mal der stabsmäßigen Planung smile, denn ein paar Randbedingungen mussten erfüllt werden, um das NAS erfolgreich aus der Taufe zuheben.

Weiterlesen: NAS und die Wirtschaftskrise

Joomla templates by a4joomla