Bildgeschichte Emilys RehaIm Herbst 2008 wurde bei unserer Hundedame Emily am Sprunggelenk ein Tumor diagnostiziert, der die Sehnen, Bänder und Knochen sehr stark in Mittleidenschaft gezogen hatte. Nachdem zuvor im selben Jahr schon unser Leonbergerrüde Tanis gestorben war, traf uns die Diagnose noch mehr. Zumal wir mit ansehen mussten, wie schmerzhaft dieser Zustand für Emily war. Diese Schmerzen verschlimmerten sich trotz Therapie, so dass Emily ihren ganzen Lebenswillen und die Freude an Spaziergängen und Bewegung im Allgemeinen verlor.

Nachdem wir uns mit unserem Tierarzt beraten hatten, waren noch 2 Optionen offen. Da Emily nicht mehr die jüngste war / ist, gab unser Tierarzt zu bedenken dass eine Operation zu Ampitation des Beines riskant wäre. Die andere Variante war das Einschläfern. Eine operative Entfernung des Tumors war wegen des destruktiven Übergreifens auf den Sprunggelenksappart nicht möglich. So entschieden wir uns für die Amputation, immer mit dem flauen Gefühl, dass Emily aus der Narkose nicht mehr aufwachen könnte.

Meine Frau brauchte Emily am Operationstag zum Tierarzt, blieb noch eine Weile bei ihr und fuhr, als es dann Zeit für den Eingriff war nach Hause. Zu unserer (positiven) Überraschung konnten wir Emily dann am Nachmittag schon wieder abholen. Sie war zwar noch ein wenig zittrig, aber sie verließ auf eigenen Beinen die Praxis des Tierarztes und wollte nur noch heim. Zu Hause hatten wir ihr schon eine Schlafgelegenheit zurechtgemacht, damit sie möglich weich liegen konnte und wir sie im Auge hatten.

Emilys Genesungsverlauf übertraf in den folgenden Wochen unsere kühnsten Erwartungen. Es war anfangs schwierig ein Weg zu finden, wie wir mit ihr umgehen konnten, ohne ihr weh zu tun, aber die Wunde verheilte sehr schnell. Nachdem die Nachwirkungen des Operation ausklangen und auch die Schmerzmittel zunehmend geringer dosiert werden konnten, war Emily nicht wiederzuerkennen. Sie hatten rasch gelernt mit ihrem Handicap gut umzugehen, ging wieder gerne Spazieren und fing sogar wieder an mit anderen Hunden zu tollen.

Mittlerweile (Stand 01.2009) sind es 4 Monate her und Emilys Lebensfreude, ihr ungestümer Übermut im Schnee und ihre herzliche, freundliche Art gibt uns Recht in der Entscheidung die wir getroffen hatten. Was für uns nun zu hoffen bleibt, ist dass sie uns noch lange erhalten bleibt, den jeder Tag nach der OP ist für uns ein geschenkter Tag, den wir mit unserer Leonbergerdame teilen dürfen.

Bildgeschichte Emilys Reha Bildgeschichte Emilys Reha

 

... und noch eine Geschichte die dazu passt:

Ein Geschäftsinhaber hatte ein Schild über seine Tür genagelt, darauf war zu lesen "Hundebabys zu verkaufen". Dieser Satz lockte Kinder an. Bald erschien ein kleiner Junge und fragte: "Für wie viel verkaufen sie die Babys?" Der Besitzer meinte "zwischen 30 und 50 Euro". Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog etwas Wechselgeld heraus. "Ich habe 2,37 Euro, kann ich mir sie anschauen?"
Der Besitzer grinste und pfiff. Aus der Hundehütte kam seine Hündin namens Lady, sie rannte den Gang seines Geschäftes hinunter, gefolgt von fünf kleinen Hundebabys. Eins davon war einzeln, sichtlich weit hinter den Anderen. Sofort sah der Junge den humpelnden Kleinen. Er fragte, "was fehlt diesem kleinen Hund?" Der Mann erklärte, dass, als der Kleine geboren wurde, der Tierarzt meinte, er habe ein kaputtes Gelenk und wird für den Rest seines Lebens humpeln. Der kleine Junge, richtig aufgeregt, meinte, "den kleinen Hund möchte ich kaufen!"

Der Mann antwortete, "nein, den kleinen Hund möchtest Du nicht kaufen. Wenn Du ihn wirklich möchtest, dann schenke ich ihn Dir." Der kleine Junge war ganz durcheinander. Er sah direkt in die Augen des Mannes und sagte: "Ich möchte ihn nicht geschenkt haben. Er ist ganz genauso viel wert, wie die anderen Hunde, und ich will für ihn den vollen Preis zahlen. Ich gebe Ihnen jetzt die 2,37 Euro, und 50 Cent jeden Monat, bis ich ihn bezahlt habe." Der Mann entgegnete, "Du musst diesen Hund wirklich nicht bezahlen, mein Sohn. Er wird niemals rennen, hüpfen und spielen können, wie die anderen kleinen Hunde."

Der Junge langte nach unten und krempelte sein Hosenbein hinauf, und zum Vorschein kam sein schlimm verkrümmtes, verkrüppeltes linkes Bein, geschient mit einer dicken Metallstange. Er sah zu dem Mann hinauf und sagte, "na ja, ich kann auch nicht so gut rennen und der kleine Hund braucht jemanden, der Verständnis für ihn hat."

Der Mann biss sich auf seine Unterlippe. Tränen stiegen in seine Augen, er lächelte und sagte, "Mein Sohn, ich hoffe und bete, dass jedes einzelne dieser kleinen Hundebabys einen Besitzer wie Dich haben wird."
(Autor leider unbekannt)

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